Jede Bäckerei ist bestrebt, ihre Produkte und Auslagen zu perfektionieren, um so gute Umsätze zu erzielen. In der Praxis sehen sich viele jedoch immer noch mit der Situation konfrontiert, dass „die Produkte großartig sind und das Display gut aussieht, sich die Verkaufsleistung jedoch nicht verbessert“.
Die Wahrheit ist, dass die Steigerung der Ladenverkäufe nicht mit einem einzigen Trick gelöst werden kann. Manchmal müssen Sie gezielte Strategien anwenden, die auf den einzigartigen Merkmalen Ihres Geschäfts basieren.
Wenn Ihre Produkte selbst nicht das Problem sind, liegt das Problem möglicherweise darinProduktmanagement. Probieren Sie den Ansatz von„Produktklassifizierung + dynamische Anzeige“- Es kann Ihre Bestseller noch beliebter machen und gleichzeitig den Langsamläufern die Chance geben, das Ruder herumzureißen.
Die Produktklassifizierungsmethode, die wir heute besprechen, ist unkompliziert und daten-gesteuert und nicht auf Vermutungen angewiesen. Durch die Aufzeichnung des Verkaufsvolumens und der Ausverkaufszeit jedes Brotes-können Sie klare Schlussfolgerungen ziehen. Zählen Sie beispielsweise die wöchentlichen Verkäufe und ordnen Sie die Artikel in eine Rangfolge. Sie werden schnell die meistverkauften, durchschnittlichen- und langsamsten -Produkte identifizieren, die dann unterteilt werden könnenKategorien A, B und C.
Eine Kategorie (Bestseller): Produkte, die sich am meisten verkaufen. Platzieren Sie sie an den prominentesten Stellen auf der Theke (erste Regalfläche). Heben Sie sie mit heller Beleuchtung hervor und fügen Sie Schilder wie „Empfehlung des Filialleiters“ oder „Beste Verkaufsempfehlung“ hinzu. Dies stellt sicher, dass Kunden sie sofort bemerken, wenn sie eintreten. Dies ist ein Grundprinzip des Merchandising:„Platzieren Sie Ihre besten Produkte an den besten Standorten.“
Kategorie B (durchschnittliche Leistung): Diese können auf mittleren Regalen oder Seitenschränken platziert werden. Kombinieren Sie sie mit Verkostungen, um Kunden dazu zu bewegen, etwas Neues auszuprobieren. Produkte der Kategorie B- sind die „potenziellen Stars“ Ihres Shops. Neben dem Füllen von Regalflächen können sie durch gezielte Werbung (Verkostungen, Empfehlungen, Sonderangebote usw.) nach und nach an Bekanntheit gewinnen.
Kategorie C (Langsamläufer): Diese werden natürlich an weniger auffälligen Stellen oder Ecken platziert, wo Kunden sie wie bei einer Schatzsuche „entdecken“ können. Beeilen Sie sich nicht, C-Produkte abzuschaffen. Probieren Sie zunächst verschiedene Methoden aus, um sie zu „retten“. Erwägen Sie nur dann, sie zu entfernen, um Platz für neue Artikel zu schaffen, wenn die Bemühungen erfolglos bleiben.
Unterschiedliche Kategorien erfordern unterschiedliche Anzeige- und Präsentationsstrategien. Hier sind einige praktische dynamische Handhabungstechniken, die Ihnen bei der Aktivierung all Ihrer Produkte helfen:
A-Kategorie Produktesind die „Flaggschiffartikel“ des Ladens und sollten maximale Aufmerksamkeit erhalten. Priorisieren Sie sie in Bezug auf Position, Ausrichtungsmenge und Beförderung.
B-Produkte der Kategoriesollten abwechselnd in den besten Lagen des Ladens „Wache stehen“. Drehen Sie sie zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Zeiträumen auf die Hauptregale, um Veränderungen im Verkaufsvolumen zu testen. Dies hilft herauszufinden, welche Unternehmen echtes Wachstumspotenzial haben.
C-Kategorie Produktekann durch das „Mitreiten“ der Top-Performer gesteigert werden - verwenden Sie eine„A + C“-PaketAnsatz. Stellen Sie die Kombination auf das Hauptregal, damit Kunden, die A-Produkte kaufen, auch C-Artikel abholen. Dadurch wird der Lagerbestand bereinigt und gleichzeitig ein Goodwill geschaffen.
Verkostungsstrategie nach Kategorie:
VerwendenEine-KategorieProdukte zum Probieren dienen in erster Linie dazu, den Traffic anzukurbeln, den Verkauf Ihrer Hero-Artikel zu steigern und den Kundeneindruck zu stärken.
VerwendenB-KategorieProdukte zur Verkostung mit dem Ziel der Empfehlung. Kombinieren Sie es mit Werbeaktionen (z. B. Verkostungsgutscheinen), um den Kunden das Kennenlernen des Produkts zu erleichtern.
C-KategorieProdukte sollten generell nicht zur Verkostung verwendet werden. Bündeln Sie sie stattdessen mit Artikeln der Kategorie A-, um Kaufmöglichkeiten zu schaffen.
Werbestrategie:
Eine-KategoriePreisnachlässe sollten bei Produkten möglichst vermieden werden (außer im Bundle mit C-Artikeln). Lassen Sie Ihre Bestseller -maximal zum Gewinn beitragen.
B-KategorieProdukte sollten aggressiv beworben werden. Wenn Sie ein wenig Marge opfern, können Sie daraus neue Bestseller-machen.
FürC-KategorieNutzen Sie neben der Bündelung mit A-Artikeln auch Angebote mit hohem -Leistungs-Verhältnis- wie „Mystery Boxes“ oder „Kaufe eins, erhalte eins“-Aktionen. Das Hauptziel besteht darin, Abfall und Verluste zu reduzieren.
C-KategorieProdukte sind diejenigen, die verbessert werden müssen. Testen Sie Änderungen an Verpackung, Portionsgröße, Form oder Dekoration, um zu sehen, was funktioniert.
Produktions- und Lagerrichtlinien:
Eine-KategorieDie Produkte sollten den ganzen Tag über vorrätig sein (mit einem kleinen Puffer). Wenn der Laden ausverkauft ist, hängen Sie ein Schild mit der Aufschrift „Heute ausverkauft“ auf, um die Kunden zu ermutigen, morgen früher zu kommen.
Kategorie B und C-Die Produktmengen sollten je nach Wetter, Feiertagen und anderen Faktoren angepasst werden. Ohne Sonderaktionen können die Produktionsmengen relativ konstant bleiben. Nutzen Sie „zeitlich begrenzte-Rabatte“, um Lagerbestände schnell auszuverkaufen (z. BnichtWenden Sie dies auf Produkte der Kategorie A- an.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass unterschiedliche Produktkategorien unterschiedliche Herangehensweisen an Produktion und Präsentation erfordern:
Eine-Kategorie: Die „Vertriebschampions“ - legen Wert auf erstklassige Positionierung und ausreichenden Lagerbestand.
B-Kategorie: Muss gefördert werden - Fokus auf Wert-für-Geld und Regalergänzung.
C-Kategorie: Rettung und Tests erforderlich - Priorität auf Minimierung von Verlusten legen.